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Sage Barista Express im Test: Lohnt sich der Kauf?

Eine heimische Siebträgermaschine, wie die Sage Barista Express, kann deinen Kaffeegenuss beachtlich bereichern. Die Espressomaschine versorgt dich mit einer leckeren Kaffeespezialität in deinen eigenen vier Wänden. Die Zubereitung wird durch die Integration von Dampfdüse, Kegelmahlwerk und der Brühgruppe einfach und benutzerfreundlich.

Wir hatten den Kaffee aus der Pad-/oder Kapselkaffee satt und wollten endlich den leckersten Kaffee oder Espresso in der heimischen Küche trinken können. Aus diesen Gründen haben wir uns die Sage Barista Express etwas genauer angesehen und getestet, um dir bei der Kaufentscheidung behilflich zu sein.

Das Wichtigste zusammengefasst

  • Die australische Marke Sage Appliances besitzt in deren Produktpalette einige Espresso Maschinen. In der Barista-Modell-Reihe existieren drei Maschinen. Die Sage Barista Express ist hierbei das preiswerteste Modell.
  • Ein integriertes Manometer zeigt dir während der Extraktion den Druck in der Brühgruppe an. Extraktionszeit Mahlgrad, Mahldauer und das Aufschäumen der Milch lassen sich durch die integrierten Rädchen und Knöpfe benutzerfreundlich steuern.
  • Das verbaute Thermocoil-Heizsystem heizt die Sage Barista Express innerhalb von 16 Sekunden auf 93° Celsius auf. Das Kegelmahlwerk besitzt 16 Einstellungsmöglichkeiten.
  • Die Dampfdüse schäumt die Milch mit 130° Celsius Temperatur auf und befindet sich praktischerweise direkt neben der Brüheinheit. Der damit produzierte Milchschaum ist für deinen Latte Macchiato und Cappuccino hervorragend geeignet.
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Kaffeezubereitung mit der Sage Barista Express

1.Schritt: Wasser einfüllen und Kaffeebohnen wählen

Sage Barista Express

Zunächst wird der Wassertank entnommen, mit Wasser gefüllt und anschließend wieder in die Maschine hineingesetzt. Der Kaffeebohnen-Behälter wird mit einer Bohnensorten deiner Wahl befüllt. Die Auswahl an erlesenen Bohnen ist dabei besonders für den Geschmack entscheidend. Einen genüsslichen Espresso haben wir mit folgenden Bohnen bereits zubereitet:

  • Gorilla Espresso Impianto
  • Caimano Espresso Forte und Crema
  • Berliner Kaffeerösterei (Sorten: Mailänder Espresso, Java Espresso, Berliner Perle, Wiener Melange)

Beachte, dass du bei jeder neuen Sorten den Mahlgrad wahrscheinlich anpassen musst.

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2.Schritt: Sieb vorwärmen

Sage Barista Express

Die voreingestellte Temperatur der Sage Barista Express ist im Idealfall schon perfekt für die Zubereitung. Sollte der Espresso nach dem Bezug nicht warm genug sein, ist die Veränderung der Temperatur mit Vorsicht zu genießen. Eine zu heiße Extraktion lässt den Espresso schnell bitter schmecken.

Damit der Espresso also nicht schon abgekühlt in deine Tasse fließt, solltest du die Tasse, Brühgruppe und den Siebträger vorwärmen. Dafür spannen wir das Sieb ohne Kaffeemehl in den Siebträger, stellen die Tasse unter die Brühgruppe und lassen etwa 10 Sekunden heißes Wasser durchlaufen. Nun sind Tasse, Brühgruppe und Sieb vorgewärmt.

3. Extraktions-Parameter wählen

Sage Barista Express

Sowohl Mahlgrad als auch Mahldauer – gleichzusetzen mit der Menge an Kaffeemehl im Sieb – sind entscheidend für den Geschmack deines Espresso und inviduell an die Bohnensorte anzupassen.  Wichtig hierbei ist das Verhältnis von  Espresso zu Kaffeemehl und die Bezugszeit, in der deine Kaffeespezialität gebrüht wird. Bei einem doppelten Espresso sollte aus 18-19 Gramm Kaffeemehl innerhalb von 25-30 Sekunden etwa das doppelte an Espresso – also 36-40 Gramm – herauskommen.

In diesem Zeitraum kann das heiße Wasser alle essentiellen Aromen und Öle aus dem Kaffeemehl extrahieren und dir einen lecker zubereiteten Espresso bereitstellen. Bei zu kurzer bzw. langer Brühzeit werden zu viele Bitterstoffe bzw. säurehaltigen Stoffe extrahiert. Eine gute Orientierung bietet das Manometer, welches sich bei der Extraktion immer im grauen Bereich befinden sollte.

Der Mahlgrad wird wie bei den anderen beiden Barista Modellen – Sage Barista Touch und Pro – über ein seitlich positioniertes Rädchen eingestellt. Für die Mahldauer befindet sich ein Rädchen auf der Vorderseite der Siebträgermaschine.

Die Einstellung der beiden Parameter erschien uns sehr mühselig und es muss bei neuen Kaffeebohnen erneut geschehen. In Hinblick auf den Geschmack lohnt sich das Herumprobieren und ist unserer Meinung nach absolut erforderlich, wenn man sich eine Siebträgermaschine zulegt. Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, kannst du dir gerne unseren Beitrag zum richtigen Einstellen der Sage Barista Pro durchlesen. Die Vorgehensweise ist identisch zur Sage Barista Express.

4.Schritt: Extraktionsprozess

Sage Barista Express

Nachdem du das Kaffeemehl in dein vorgewärmtes Sieb gemahlen hast, solltest du dieses noch gleichmäßig verteilen und dann mit dem mitgelieferten Tamper verdichten. Drücke dafür den Tamper mit etwa 20 Kg Druck in das Sieb, damit eine glatte Oberfläche auf dem Kaffeemehl entsteht.

Mit dem Verdichten kannst du gewährleisten, dass bei dem Brühvorgang das Wasser auch überall im Kaffeesatz ankommt und alle Aromen und Öle aufgenommen werden.

Nun drückt man den 2-Tassen-Knopf auf der rechten Seite der Benutzeroberfläche und erhält bei der korrekten Einstellung der Parameter innerhalb von 25 Sekunden einen ausgewogen schmeckenden Espresso mit einer leichten Crema.

5.Schritt: Milch aufschäumen

Sage Barista Express

Für die Kaffeegenießer unter uns, denen ein Espresso zu stark ist, kann zusätzlich Milch mit der Sage Barista Express aufgeschäumt werden, um einen leckeren Latte Macchiato oder Cappuccino zuzubereiten. Das Rädchen zum Einschalten der integrierten Dampfdüse befinden sich auf der rechten Seite der Maschine.

Das Aufschäumen der Milch besteht aus 2 Phasen: der Zieh- und Rollphase. In der Ziehphase wird die Düse ungefähr 2 cm in die Milch getaucht, während die Milchkanne leicht schräg gehalten wird. Nach 10-20 Sekunden kann die Düse weiter eingeführt werden und die Rollphase wird eingeleitet. Die Milch ist nun fertig aufgeschäumt, wenn dir die Kanne zu heiß in der Hand wird.

Fazit

Sage Barista Express

Die Sage Barista Express ist für uns eine gute Einsteigermaschine, bei der man viel für sein Geld bekommt. Trotz des Fehlens eines Displays, ist die Zubereitung kinderleicht. Die relativ lange Aufheizzeit hat uns zunächst gestört, jedoch gewöhnt man sich schnell daran.

Neben dem funktionellen Aspekt, finden wir das Design zudem sehr gelungen. Die Sage Barista Express wertet die heimische durchaus auf. Wenn nun die Wahl der Kaffeebohnen korrekt getroffen wird, steht dem leckeren Kaffeegenuss nichts mehr im Weg.

Vor- und Nachteile der Sage Barista Express


Vorteile

  • Stilvolles und elegantes Design
  • Hochwertiges Kegelmahlwerk
  • Zugang zu Ersatzteilen durch Sage ist gegeben
  • vereint alle essentiellen Komponenten bei der Kaffeezubereitung

Nachteile

  • lange Aufheizzeit
  • Siebträger ist bei 19 g Kaffeemehl randvoll
  • lange Aufheizzeit (16 Sekunden)

Lieferumfang

Die Sage Barista Express kommt bereits mit viel Zubehör bei dir zuhause an. Folgendes praktisches Equipment ist beim Kauf mit inklusive:

  • Sieb (54mm)
  • Milchkanne mit Temperaturanzeige
  • Reinigungstabletten für die Brühgruppe
  • Reinigungskappe zum Durchspülen der Brühgruppe
  • 4 Siebeinsätze ( einfacher/doppelter Bezug und vorgemahlenes/frisch gemahlenen Kaffeemehl)
  • Tamper (54mm)
  • Reinigungspinsel
  • Razor zum Entfernen von überschüssigem Kaffeemehl
  • Stechwerkzeug zum Reinigen der Dampfdüse

Barista Zubehör

Neben dem Lieferumfang gibt es noch weiteres nützliches Zubehör für die Sage Barista Express, die einem die Kaffeezubereitung um einiges erleichtern kann. Da wir ganz am Anfang der Barista-Tätigkeit vom Überangebot des Zubehörs nahezu überrumpelt wurden, haben wir im folgenden Absatz eine kleine Auswahl zusammengestellt, um dir bei der Wahl ein wenig zu helfen:

Auflockerungs-Werkzeug

Um eine gleichmäßige Verteilung des Wassers im Kaffeesatz zu gewährleisten, sollte das Kaffeemehl nach dem mahlen mit dem Werkzeug aufgelockert werden und gleichmäßig im Sieb verteilt werden.

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Baoblaze Nadel-Kaffee-Manipulation
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Abklopfbehälter

Die sogenannte „Knockbox“ ist für uns essentiell bei der Kaffeezubereitung und macht es um einiges leichter. Der Behälter sollte am besten neben der Siebträgermaschine positioniert werden und dient nach dem Kaffeebezug dazu, den Kaffeekuchen aus dem Sieb zu klopfen. Es geht schneller und ist wesentlich hygienischer als das Sieb am Mülleimer auszuklopfen. Man sollte den Inhalt des Behälter jedoch öfter mal entleeren, da es schnell zu Schimmelbildung kommen kann.

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Sage Appliances BES100
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Tamping Matte

Die Matte schützt deine Küchenablage vor eventuellen Schäden beim Tampern. Zudem eignet sich die Matte auch als praktische Unterlage für Sieb und Milchkanne nach der Benutzung.

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Coyooco Tampermatte (Barista
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Dosierring

Der Dosierring ist ausschließlich für die Modelle der Sage Barista Reihe hilfreich, da das Sieb bei 19 Gramm Kaffeemehl bereits randvoll ist. Der Ring wird vor dem mahlen auf das Sieb gesetzt und dienst als eine Vergrößerung des Siebes beim Mahlen, Auflockern und Tampern. Vor dem Einspannen in die Brühgruppe wird der Ring wieder entfernt. Das Zubehör empfinden wir als ziemlich nützlich, da nun kein Kaffeemehl mehr verschwendet wird.

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Kaffeevarianten mit der Sage Barista Express

Die Barista-Welt hat mehr zu bieten als Espresso, Latte Macchiato, Cappuccino. Wir haben schon einige Kaffeespezialitäten ausprobiert und zeigen dir unsere Favoriten.

Eiskaffee

Vor allem bei heißen Temperaturen eignet sich ein Eiskaffee vor allem zur Erfrischung. Wir trinken unseren Eiskaffee gerne mit Vanilleeis, Sahne und Espresso. Der genaue Begriff für diese italienische Spezialität lautet Affogato.

Bereite einen gewöhnlichen Espresso zu und serviere ihn getrennt von der Vanilleeis-Sahne-Mischung. Nun kannst du nach und nach den Espresso über die Mischung geben und fertig ist der Affogato

Caramel Latte Macchiato

Eine Caramel Latte Macchiato unterscheidet sich lediglich durch die Hinzugabe von Karamell Sirup vom gewöhnlichen Latte Macchiato. Aufgeschäumte Milch wird in ein Glas gegossen und mit einem doppelten Espresso abgerundet. Nun werden 2cl Caramel Sirup in die aufgeschäumte Milch gegeben.

Moccachino

Der Moccachino besteht aus Espresso, aufgeschäumter Milch und Kakaopulver. Nach dem Kaffeebezug werden 2 Teelöffel Kakaopulver zum Espresso gegeben und verrührt. Danach wird die Zubereitung wie bei einem Cappuccino fortgesetzt.

Sage Barista Modellvergleich

Neben der Sage Barista Express gibt es zwei weitere Siebträgermaschinen in der Barista Modellreihe. Sowohl die Sage Barista Pro als auch die Sage Barista Touch sind zwei preisintensivere Modelle von Sage.

Sage Barista Pro

Die Sage Barista Pro besitzt anstelle eines Manometers ein LCD-Display, mit dem du Mahldauer, Mahlgrad und die Extraktionszeit überwachen kannst. Der Wechsel zwischen einfachem und doppelten Bezug ist durch das Display ebenso intuitiv möglich.

Die Sage Barista Pro besitzt ebenfalls wie die Barista Touch das patentierte Thermo-Jet Heizsystem, wodurch die Maschine innerhalb von 3 Sekunden vollständig aufgeheizt wird. Das Kegelmahlwerk kann mit dem linken Drehrädchen angesteuert und der Mahlgrad individuell angepasst werden.


Die Sage Barista Pro ist der perfekte Begleiter bei deinem morgendlichen Kaffeeritual. Die Siebträgermaschine vereint den leckeren Espresso-Genuss einer vollwertigen Espressomaschine und ist dank der eleganten Benutzeroberfläche und den integrierten Komponenten ein echter Allrounder.

Wenn du dir das händische Zubereiten eines Espresso Spaß macht und du auf ein paar High-End-Funktionen verzichten kannst, die du beispielsweise in der Oracle Touch findest, kann dies die perfekte Maschine für dein Zuhause sein.

Wir haben die Siebträgermaschine bereits ausführlich getestet und können dir diesbezüglich unseren Testbericht zur Sage Barista Pro empfehlen.

Vorteile

  • Integriertes LCD-Display
  • Viel Zubehör im Lieferumfang enhalten
  • Elegantes Design
  • kurze Aufheizzeiten durch Thermo-Jet

Nachteile

  • Siebträger ein wenig zu klein für 19 g Kaffeemehl
  • Tamper könnte 2mm größer sein

Sage Barista Touch

Die Sage Barista Touch hat anstelle eines Manometers ein integriertes Touch-Display, mit dem du den Mahlvorgang kontrollieren, gespeicherte Kaffeeeinstellung abrufen und die Milchtemperatur programmieren kannst. Fast alle Funktionen werden praktischerweise über das Display gesteuert. Der Mahlgrad wird über ein seitlich angeordnetes Rädchen eingestellt.

Das Touch-Display führt einen Schritt für Schritt durch den Extraktionsprozess und gibt dadurch insbesondere Anfängern mehr Kontrolle über das Endergebnis. Mit anpassbaren Getränkeprofilen und vorprogrammierten Espressorezepten bietet sie den Komfort einer hochwertigen Maschine zu einem verhältnismäßig günstigen Preis.


Die Barista Touch bietet noch mehr Komfort und die Kontrolle über die Kaffeezubereitung als die beiden kleinen Brüder. Dadurch ist sie vor allem für Anfänger geeignet. Dank der vorprogrammierten Getränkerezepte und der Möglichkeit, eigene Getränkeprofile einzurichten, eignet sie sich auch hervorragend als Büromaschine.

Du kannst bis zu 6 eigene Kaffeegetränke einspeichern, wodurch der morgendliche Espresso noch schneller zubereitet werden kann. Die Sage Barista Touch ist sehr bedienerfreundlich und wir würde sie uns ebenfalls zulegen, wenn der große Preisunterschied zwischen der Touch und der Sage Barista Pro nicht vorhanden wäre. Die Touch ist fast 50% teurer als der kleine Bruder und bietet unserer Meinung nach nicht viel mehr Vorteile als die Touch.

Erfahre noch mehr über die Espressomaschine in unserem Sage Barista Touch Testbericht. 

Vorteile

  • Touchscreen mit programmierbarer Oberfläche
  • großes Fassungsvermögen
  • Temperatur und Milchschaums kann gezielter eingestellt werden
  • kurze Aufheizzeiten durch Thermo-Jet
  • ideal für das Büro oder Gemeinschaftsräume mit mehreren Benutzern

Nachteile

  • preisintensiv
  • recht groß und schwer

FAQ

1. Die Modelle der Barista-Reihe sind mir zu teuer. Gibt es Alternativen?

Die drei Modelle sind deshalb so teuer, weil sie Milchaufschäumer, Brühgruppe und Mahlwerk in einer Siebträgermaschine vereinen. Sage Appliances bietet alternativ bereits Einsteigermodelle, wie die Sage Bambino an, die zu einem Bruchteil des Kaufpreises der Barista-Modellreihe erworben werden können. Zusätzlich wird dann jedoch eine Kaffeemühle oder Milchaufschäumer benötigt, wenn du in den Genuss von frisch gemahlenen Bohnen und einem leckeren Cappuccino kommen möchtest.

Wir empfehlen
Sage Appliances SES450 the Bambino,
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2. Was muss ich beachten, wenn ich eine neue Sorte Kaffeebohnen kaufe?

Behalte zunächst die Einstellung bei und beziehe den ersten Espresso mit den neuen Bohnen. Anhand des Ergebnisses kannst du nun entscheiden, was zutun ist:

  • Es ist zuviel Espresso in der Tasse: Der Mahlgrad ist wahrscheinlich zu grob eingestellt oder die Temperatur ist zu hoch. Passe beide Parameter nacheinander an.
  • Es ist zu wenig Espresso in der Tasse. Der Mahlgrad ist wahrscheinlich zu fein eingestellt. Stelle ihn gröber und schaue was passiert.

Idealerweise beginnt der Kaffeefluss nach 8-12 Sekunden, fließt dann langsam wie warmer Honig in die Tasse und der Geschmack ist ausgewogen zwischen sauer und bitter. Dann weißt du, dass der Mahlgrad und die Temperatur perfekt eingestellt sind.

3. Ich möchte einen Espresso ohne viel Zeit und Geld zubereiten. Wie geht das?

Einen Espresso musst du nicht unbedingt mit einer Siebträgermaschine zubereiten. Es gibt zwei alternative Geräte mit denen dir ebenfalls ein leckerer Espresso gelingen kann:

  • French Press: Bei einer French Press wird Wasser mit gemahlenen Espressobohnen in einer Kanne vermischt und anschließend mit einem Siebstempel voneinander getrennt. Schaue dir dazu gerne unsere 7-Schritt-Anleitung zur Zubereitung mit der French Press an.
  • Espresso-Kocher: Heißes Wasser wird in dem Espresso-Kocher zum Verdampfen gebracht und gelangt dabei durch den Espresso-Satz, wodurch ganz besondere Aromen entfaltet werden.

Beide Varianten sind deutlich günstiger und einfacher in der Handhabung.

Barista Niklas

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